Tag 2 unserer Expedition- 12.10.2018

Am Gipfel des Riedberger Horns
Am Gipfel des Riedberger Horns Am Gipfel des Riedberger Horns

Um Punkt 7.30 Uhr wurden unsere frischen Semmeln und Brezeln vom Bäckerlieferdienst gebracht. Da wir alle wussten, was uns an diesem Tag erwarten würde, haben wir alle erstmal kräftig gefrühstückt und haben uns zusätzlich energieliefernde Snacks für zwischendurch und genug Brotzeit für die Mittagspause eingepackt. Natürlich waren wir alle mit reichlich Wasser ausgestattet, was auch ziemlich wichtig für solch eine Wanderung ist.

Auf unserem knapp vierstündigen Weg zum Riedberger Horn sind wir durch verschiedene Landschaften gewandert. Mal war es ziemlich kühl und wir mussten unsere Jacken anziehen, mal schien die Sonne so schön, dass ein bloßes T-Shirt vollkommen ausreichend war. Zwischendurch haben wir hin und wieder kurze Pausen eingelegt und unser Lehrer Herr Blachut hat uns viele interessante Fakten über dieses Gebiet erzählt, da er bereits öfters dort war und sich somit recht gut auskennt. Kurz vor dem Ziel war dann schließlich die Anstrengung zu spüren, jedoch hatten wir alle den nötigen Ehrgeiz und schafften es noch hoch auf die Spitze. Unsere Belohnung dafür war die atemberaubende Aussicht und wir konnten uns inmitten der Natur unter der warmen Sonne noch etwas ausruhen, während wir zu Mittag aßen.

Kurz darauf kam auch schon Thomas Frey und als Mitglied des Bund Naturschutz kennt er sich besonders gut mit dem geplanten Vorhaben des Skischaukelbaus und mit dem Gebiet selbst aus. Nachdem er uns - vor allem was die Pflanzen, Tiere und Geoökologie angeht - theoretisch aufgeklärt hat, konnten wir diese ganzen Aspekte in einer kurzen Wanderung am Riedberger Horn auch praktisch erfahren, indem er uns zu verschiedenen Stellen geführt hat, an denen Phänomene wie Moore oder Erosionen sehr gut zu sehen waren. Dadurch haben wir gemerkt, welche Auswirkungen solch ein Skischaukelbau für die Natur dort doch haben würde und dabei soll nicht vergessen werden, dass dieses Gebiet auch eigentlich der höchsten Schutzzone C angehört (s. „Die Skischaukel am Riedberger Horn“).

Am späten Nachmittag ging es dann nachdem wir bei Herrn Frey für seine bereichernde Führung bedankt und uns von ihm verabschiedet haben, wieder Richtung Hütte. Das Besondere an dem Rückweg war, dass wir uns an einem bestimmten Punkt getrennt haben, sodass wir in kleinen Gruppen in unserem eigenen Tempo zurückwandern konnten, wodurch wir unabhängiger waren und lernen konnten, uns selbstständig zu orientieren.

Doch auch dieser Tag neigte sich dem Ende und nach dem leckeren Abendessen haben wir den restlichen Abend zusammen in der Gruppe verbracht, bevor wir dann schließlich zu Bett gegangen sind.